Nach unserem täglichen Kaffee und dem Zusammenpacken unserer Sachen starten wir gegen 06.45 Uhr.
Schon beim herausgehen vom Campingplatz sehen wir wieder die winzigen Frösche auf dem Boden – heute können wir ihnen jedoch ausweichen, da es dieses Mal nicht so viele sind. Elisabeth die Weltverbesserin muss unbedingt noch ein Photo von den Fröschen machen. Also gut, stehen bleiben. Bei den Lichtverhältnissen am Morgen wird das nichts. O-Ton Thomas.
Schon bald kommen wir wieder durch einen langen (Privat-) Wald. Die Durchfahrt ist gestattet bei Schnittgeschwindigkeit – das dürfte uns doch gelingen :)!!! An Stellen die lichter sind sehen wir wieder wunderschöne Blumen und Heidschnucken auf einem Feld. Wir sind am Rande der Süd Heide.
Weiter geht dann der Weg auf einen Splittboden entlang der Bahngleise und dem Wald. Kurz darauf kommen wir wieder auf Fahrradwegen voran. Um uns die Zeit zu vertreiben singen wir mehr schlecht als recht alter Schlager aus den 70gern. Gott sei Dank hört uns keiner.
Kurz vor Celle in dem Dorf Scheuen scheint die Welt eine andere zu sein. Hier sind die Gehwege wohl für die Autos gemacht – die Fußgänger müssen dann, auf der Straße laufen. Die Dörfer haben hier auch lustige Namen wie Miele und Vorwerk :).
Noch vor 12.00 Uhr erreichen wir unseren Campingplatz, der ein wenig verweist aussieht. Man muss auch anrufen, damit jemand vorbeikommt und einen den Platz zuweist – in diesem Fall freie Platzwahl – und das formelle macht. Der Platz ist schon ein wenig in die Jahre gekommen, aber trotzdem auf seine Art hübsch. Hier wollen wir für morgen einen Ruhetag einlegen, da dieses Mal das rechte Bein von Elisabeth zickt.
So ist Thomas jetzt wieder unterwegs nach Celle um einzukaufen. Zu Mittag haben wir uns noch zuvor eine Nudelsuppe aus unserer Notration genehmigt. Zum Abendessen soll es Chili con Carne (selbst gekocht) geben, wir freuen uns schon.
Thomas macht sich auf den Weg um die Zutaten und alles andere einzukaufen. Wir genehmigen uns heute eine Flasche Rotwein. Also in der Tasche sind Rotwein, 300 gr. Hackfleisch, 2 kleine Dosen Bohnen, eine große Dose Bohnen, 2 Bier, 2 Tonic Water 0,75 Liter, neuer Kaffee und sonstige Kleinigkeiten. Die Tasche ist ganz schön schwer. Noch zur Apotheke um Retterspitz einzukaufen. Wir müssen ja Elisabeth`s rechtes Bein beruhigen. Dann auf zum Rückweg. Aufgrund der Einkaufstasche zieht sich das alles ordentlich. Aber endlich am Ziel.
Thomas kocht auf dem Brenner das Chili und wir genießen das Essen mit einem Glas guten Rotwein.
Morgen berichten wir wie es mit dem Bein von Elisabeth weiter geht. Wir wollen mit dem Bus nach Celle. Ich brauche neue Wanderschuhe da meine bald abgelaufen sind. Profil haben die keines mehr.
Hier noch ein paar Bilder und bis Morgen
Elisabeth und Thomas.








