Nach dem Kaffee und dem Zusammenpacken starten wir heute um 07.45 Uhr unsere Tour.
Zuerst geht es noch durch den Wald mit sehr vielen Schnaken und Fliegen, da es heute sehr schwül ist. Bald kommen wir aber auf Wegen zwischen den Feldern mit Kartoffeln, Zwiebeln, Mais, Zuckerrüben und Getreide. Wir sehen schon in der Ferne etwas rumspringen und als wir näher ran kommen sehen wir, dass das ein noch ziemlich junges Reh ist. Es versucht sich im Getreidefelder zu verstecken springt dann aber mit hohen Sprüngen gazellenartig über das Getreide davon. Auf dieser Strecke entdecken wir noch weitere drei Rehe und auch noch Hasen.
Die Wege sind heute sehr schön und wir begegnen unterwegs niemanden. Wenig später sehen wir in der Ferne Kühltürme. Es ist schon etwas zwiespältig. Zwischen den vielen sich drehenden Windrädern die Strom erzeugen steht mitten drin ein Atomkraftwerk. Es muss das Atomkraftwerk Grohnde sein.
Weiter geht es auf den Feld- und Flurwegen in der Mittagssonne. Es ist recht schwül warm. Wir erreichen Hoheneggelsen. Der Fussfluch von Elisabeth springt auf Thomas über . Jetzt hat auch er leichte Schmerzen im rechten Schienbein. Zwischenzeitlich wissen wir was zu tun ist. Ein Ibuprofen hilft sofort. Wie immer wenn wir was zum Einkaufen suchen laufen wir am Anfang in die falsche Richtung. Eine nette ältere Frau zeigt uns den richtigen Weg.
Beim Netto angekommen kauft Thomas zum Abendessen ein. Eingelegte gefüllte Peperoni und etwas Wurst. 3 Wecken und 1 Flasche guten Rotwein. Wir müssen was von gestern nachholen. Elisabeth besorgt in der Bäckerei ein kühles Wasser zum trinken und für jeden 1/2 gefüllte Apfeltasche. Nach dem Genuss geht es auf zu den letzten 6 Km zum Ziel. Wir kommen durch Gässchen, die wohl nicht einmal die Einheimischen kennen. 😉
In Bettrum angekommen finden wir sehr schnell den Jugendstadel. Wir telefonieren mit der Verwalterin des Stadels, die auch kurze Zeit später da ist. Auch mit unseren rd. 60 Jahren dürfen wir gerne im Jugendstadel unterkommen. Zelt aufstellen im hinteren Pfarrgarten. Das Haus für sanitär haben wir komplett alleine für uns. Welch ein Luxus. Ein wirklich toll hergerichteter Stadel für Jugendarbeit und Jugendwochenenden. Frau Tessmer ist wirklich sehr freundlich. Es ist ein tolles Haus und für Jugendwochenenden sehr zu empfehlen. Es fehlt an nichts und die Freundlichkeit ist umwerfend. Vielen herzlichen Dank für das tolle Aufnehmen für eine Nacht. Sie werden in bleibender Erinnerung bleiben.
Nach dem Abendessen gibt es noch frische Kirschen als Nachtisch. Elisabeth telefoniert mit ihrer Mutter. Alles bestens bis Morgen
Elisabeth und Thomas

Mittellandkanal 






