Am Abend zuvor wollten wir noch ein Glas Wein trinken. Thomas schaut im Internet und findet einen Italiener. Also auf und dort hin. Der Weg ist etwas abenteuerlich und den Italiener haben wir nicht gefunden. An der Kreuzung sehen wir in großer Leuchtschrift Welcome. Thomas ist nicht begeistert und will umdrehen. Sicher eine große Touristenabzocke meint er. Elisabeth setzt sich mit ihrem starken Willen durch und wir gehen hin. Am Eingang steht „Beef Beer & Motel“ also hinein. Was für eine amerkanisch positive Atmosphäre. Steakhouse pur. Hier müssen wir nochmals hin. Schöner Abend.
Sonnenschein pur!!! Unser Tag beginnt auf diesem nagelneu angelegten Campingplatz mit unserem üblichen Ritual. Beim Weggehen spricht uns der Mann vom Wohnwagen gegenüber an und ist sehr beeindruckt von unserer Reise. Wir geben ihm unsere Webadresse ELTO Tours damit er uns verfolgen kann.
Thomas möchte auschecken. Gestern hat man ihm erzählt das würde ab 08.00 Uhr klappen. Allerdings macht die Rezeption erst um 08.30 Uhr auf, wie es auf dem Schild steht. Wer lesen kann ist im Vorteil. Also bitte immer lesen und nicht glauben was einem gesagt wird. Dumm gelaufen! Also warten wir.
Wir starten dann um 08.36 Uhr bei strahlendem Sonnenschein. Unterwegs werden wir dann noch dreimal auf unsere Wanderschaft angesprochen. Zuerst geht es ziemlich bergauf und lachend meinen wir, hoppla heute kommen die Höhenmeter gleich am Anfang. Heute sollen es 220 Höhenmeter sein. Gefühlt waren es mehr aber der Computer bestätigt 226 Höhenmeter. Elisabeth ist der Meinung mindestens 500 Höhenmeter. Wir werden doch nicht schwächeln!!! Na ja es sind halt die Kasseler Berge.
Wie zu vermuten ist geht es dann steil wieder zur Eder runter, dafür geht der Weg dann eben weiter. Als wir an einer Eisenbahnbrücke vorbeikommen stellen wir uns gleich mal unter um unsere Regenkleidung anzuziehen. Der Himmel hat sich mittlerweile verfinstert und es beginnt zu regnen. Danach gießt es aus Kübeln.
Keine halbe Stunde weiter kommt wieder die Sonne heraus! Wir kommen an hohen Gras vorbei und durch die Sonne kommt da richtiger „Saunadampf“ heraus. Und, wie Elisabeth meint, ein Geruch von vermoderten alten Schnecken!!! 🙂 Frauen!! Warmer Dampf halt.
Nach einigen Kilometern geht es wieder ziemlich steil den Berg hoch, bei „Schnürlesregen“. Eine Gruppe von vier Radfahrern überholt uns. Am Berg oben stehen sie mit langen Gesichtern unter einem Baum und beratschlagen sich. Da sie uns nicht mehr überholen, nehmen wir an, dass sie zurück ins Dorf gefahren sind. Junge Weicheier!
Weiter geht unser Weg zum Städtchen Felsberg. Eigentlich ein sehr schöner Weg, doch beim Regen kommt das leider nicht so rüber. Endlich hört es in Felsberg wieder auf zu regnen und wir kommen kurz vor unserem Ziel an einem REWE vorbei. Thomas ist mit seiner heutigen Routenführung sehr zufrieden. Dort genießen wir einen Cappuccino und ein süßes Stückchen. Thomas holt noch Tomaten und Mozzarella für unser Abendessen. Lecker!
Nach ca. 2 km kommen wir an unserem Zeltplatz. Ein netter Herr zeigt uns einen urig schönen Platz wo wir heute alleine nächtigen dürfen. Nach dem Aufbau des Zeltes genießen wir dann unser Bier, das er uns gebracht hat.
Wir freuen uns auf Morgen früh, denn ein (oder mehrere) Hahn (Hähne sind in unmittelbarer Nachbarschaft.
Bis Morgen Elisabeth und Thomas







Einen schönen erholsamen Abend! Der Platz zum übernachten sieht sehr einladend und gemütlich aus….
Liebe Grüße 🏃♀️🏃
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Hallo Elena ja ein schönes Plätzchen. Kleiner feiner privater Zeltplatz mit ganz lieben Vermietern 😌
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