20.05.2021 von Buxheim nach Camping Moorbad 33 km

Nach einer guten Nacht und unserem Kaffee beginnen wir heute unsere Tour um 7.44 Uhr.

Wir müssen wieder zur Iller, der Weg dorthin ist sehr schlammig und geht steil bergab. So ca. 10 km weiter geht es quer durchs Land.

Wir sehen von weitem schon ein Marienkloster mit einer riesigen Mauer herum und unser Navi führt uns zu dem großen Holztor, doch dieses ist verschlossen! Also gehen wir in der sehr hohen Wiese um die Mauer herum, aber auch hier scheint alles verschlossen zu sein, dabei haben wir uns schon auf einen kleinen Imbiss mit Apfelsaftschorle gefreut.

Da wir nichts zum Essen und trinken bekommen, essen wir jeder ein Rippchen Schokolade und trinken unser Wasser. Bei Kilometer 22 geht die Strecke plötzlich steil bergab auf großen Kieselsteinen -ganz schön anstrengend.

Der steile Weg wird nach ca 1,5 km immer flacher und wir kommen auf einen leichtläufigen Radweg und freuen uns darüber. Die Freude bleibt allerdings nicht lange. Wir müssen auf einen sehr unwegsamen Ackerweg, der sehr mühselig ist weiter. Und dann…! Ein steiler Weg auf den schwarzen Berg, wir können zwischendurch nicht anhalten, sonst ziehen uns unsere Weehlies den Berg wieder runter. Typisch Komoot!.

Endlich geschafft, setzen wir zu unseren letzten 5km an. In einem Dorf setzen wir uns auf eine Bank und essen nochmals von unserer Schokolade. Ein junges Paar mit zwei Kindern kommt vorbei und es entwickelt sich ein sehr angenehmes Gespräch.

Als wir zu unserem Campingplatz ankommen, werden wir sehr herzlich empfangen und uns wir alles persönlich gezeigt, die Duschen und Toiletten, der Abwaschraum und der Stellplatz am See für Camper, auf dem einige Trabis mit Dachzelten stehen, echt toll. Baden kann man hier auch.

Unser Stellplatz ist sehr schön und wir sind sehr zufrieden. Die freundliche Dame von der Rezeption kommt nochmals vorbei und fragt ob sich noch ein Radfahrer mit einem Einmannzelt dazustellen darf, was wir gerne bejahen.

Nach einer Dusche gehen wir zum Essen und da sehen wir auch schon den Radfahrer kommen. Er baut sein Zelt dicht neben uns auf und wir haben anregende Gespräche bei einem Bier, bis wir alle ins Bett gehen.

So, jetzt noch die versprochenen Bilder

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