7. Tag Barth Mühle Stellplatz nach Döbeln Stellplatz 25 km

In der Nacht um 23.00 Uhr ist noch ein Bus mit Slowenen angekommen. Thomas ist gerade im Tiefschlaf, doch Elisabeth bekommt das ganze Spektakel lange mit. Der Stellplatz ist gut allerdings meldet sich der Verpächter nicht . Ich schicke eine WhatsApp wie am Platz ausgeschrieben aber keine Antwort. Wir bezahlen 15 Euro Wohnmobile kosten 20. Allerdings nehmen wir keine Wasser und kein Strom.

Um 07.15 Uhr starten wir heute. Wir sind wieder in einer richtigen Routine beim packen. Nur Komoot schickt uns anfänglich mal hin und mal her.

Der Weg ist heute wieder ganz schön hügelig und wir müssen viel auf kleinen Sträßchen laufen, die zwar nicht viel befahren, aber trotzdem ganz schön abenteuerlich sein können. Eine Frau kommt uns ganz verträumt mit dem Auto entgegen, erst ein paar Meter vor uns fällt ihr auf, dass wir ihr entgegen kommen und sie reißt gerade noch rechtzeitig das Lenkrad rum. Elisabeth fuchtelt mit einer Hand herum, schüttelt den Kopf und ruft: Bleeda Bix! Übersetzt ungefähr pass doch auf liebe Frau!!

Ein paar Kilometer weiter überholt uns ein großer Lastwagen mit einem Karacho, mit einem Abstand von höchstens 50 cm. Thomas hält die Hand in eindeutiger Deutung hoch (ich hatte nur einen Krampf im Mittelfinger, Magensiummangel) und Elisabeth ruft erschrocken: du Schw..n!

Nach hügeligen 24 km umrahmt von Kirschbäumen begegnen wir zwei kleinen Kindern mit einer Schüssel und einer kleinen tragbaren Holztreppe. Sie haben Kirschen gepflückt. Die Bäume stehen an der Strasse und sind übervoll mit roten Kirschen. Thomas pflückt natürlich auch und Elisabeth nimmt sie ab. Die schmecken so köstlich, ein Kirschen-Schlaraffenland das man nicht nur den Vögeln überlassen darf. Kurz danach erreichen wir endlich einen Laden wo wir einkaufen können. Davor gab es leider nichts! Dieses Mal essen und trinken wir nichts, denn unser Ziel liegt ja nur 3 km vor uns.

Wir kommen zu einem Wohnmobilstellplatz bei einem Fitnesszentrum wo wir unser Zelt aufschlagen dürfen.

Bis Morgen Elisabeth und Thomas

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